Stand: 03.06.2009
Die EUROIMMUN-Innovationen auf einen Blick
Der EUROIMMUN-Anti-dsDNS-RIA komplettiert Ihre Testpalette für die SLE-Diagnostik
Bei der Untersuchung von Antikörpern gegen dsDNS ist es häufig notwendig, zum sicheren Nachweis mehrere unterschiedliche Methoden einzusetzen – insbesondere dann, wenn ein dringender Verdacht auf SLE besteht. Dazu bietet Ihnen EUROIMMUN jetzt außer dem bewährten Crithidia-luciliae-IIFT (CLIFT) oder dem Anti-dsDNS-NcX-ELISA auch einen Anti-dsDNS-Radioimmunassay (Farr-RIA) an, der von unseren Wissenschaftlern entwickelt wurde.
Als Goldstandard auf dem Gebiet der Radioimmunassays wird der Amerlex/Trinity-Farr-RIA angesehen. Zu diesem Test weist der EUROIMMUN-Anti-dsDNS-RIA eine hervorragende Korrelation auf (r = 0,97) – Tests von Mitbewerbern schneiden hier deutlich schlechter ab (r = 0,79).
Weitere Vorzüge des EUROIMMUN-Anti-dsDNS-RIA im Vergleich zu anderen Anbietern:
- Im Testsatz sind alle Kontrollen vorhanden – zusätzliche Bestellungen erübrigen sich.
- Das Probenvolumen beträgt nur 20 µl (20% weniger als bisher üblich) – optimal für geringe Serummengen.
- Nur 150 µl Tracer werden im Test eingesetzt (25% weniger als bisher üblich) – Sie müssen weniger radioaktiven Abfall entsorgen.
- Der Tracer ist mit einem pH-Indikator rot eingefärbt – bei der Zugabe von Ammoniumsulfat erfolgt ein Farbumschlag, die bereits pipettierten Röhrchen können leicht identifiziert werden.
- Das gefärbte Pellet sieht man auf den ersten Blick – zur Kontrolle nach dem Dekantieren/Absaugen des Überstandes.
- Die Referenzbereiche (Kalibrierung mit dem Referenzserum Wo/80 der WHO) sind identisch mit den anderen auf dem Markt erhältlichen Farr-RIA – der Test kann im Handumdrehen umgestellt werden.
- Die Verkaufspackung ist sehr klein – das spart Platz in Ihrem Kühlschrank.
- Der Test ist lange haltbar (3 Monate).
- Sämtliche Reagenzien erhalten Sie zu einem attraktiven Preis.
Machen Sie sich doch selbst ein Bild von unserem neuen Anti-dsDNS-RIA!
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EUROArray HLA-B27 – ein innovativer, zuverlässiger, schneller und preisgünstiger Microarray-Test in der Diagnostik des Morbus Bechterew
Ein wichtiger Bestandteil in der Diagnostik der Spondylarthritiden ist der Nachweis des HLA-B27-Allels, das bei über 90% der Morbus Bechterew-Patienten vorliegt, in der Normalbevölkerung demgegenüber eine Prävalenz von nur 6 – 9% hat. Testsysteme zur Bestimmung dieses genetischen Markers sollten alle HLA-B27-Subtypen erfassen, aber auch das Vorliegen nicht-krankheits-relevanter HLA-B27-Subtypen anzeigen.
Diese Kombination bietet Ihnen der EUROArray HLA-B27, der darüber hinaus eine besonders schnelle, einfache und sichere HLA-B27-Bestimmung bei niedrigen Kosten ermöglicht und sich durch folgende Eigenschaften von anderen Testsystemen abhebt:
- Objektive und vollautomatische Auswertung und Archivierung mittels EUROArrayScanner – keine langwierige Zell-Auszählung oder subjektive Interpretation von Gelelektrophorese- und Blot-Inkubationsergebnissen
- Gebrauchsfertige PCR-Reagenzien – ersparen Sie sich zusätzliche Pipettierschritte
- Integrierte B27-Positivkontrolle – das Mitführen von Positiv-Kontrollansätzen ist überflüssig
- Eindeutiges Ergebnis für jede Probe – keine Unklarheiten wie bei Elektrophorese- und Blotverfahren aufgrund grenzwertiger Banden
- Keine lebenden Leukozyten notwendig – die Proben können gesammelt, über einen längeren Zeitraum gelagert und gemeinsam abgearbeitet werden (im Gegensatz zu Zytotoxizitätstests, Terasaki-Verfahren oder FACS-Analysen)
- CE-zertifiziert für die in-vitro-Diagnostik (IVD)
- Geräte werden auf Wunsch zur Verfügung gestellt
Lassen Sie sich von der einfachen Durchführbarkeit und den ausgezeichneten Leistungsdaten dieses Testsystems überzeugen, das schon in vielen rheumatologischen Laboren für Begeisterung gesorgt hat!
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Trotz Höchstwertbegrenzung: Untersuchen Sie mit EUROIMMUN 40 Allergie-Parameter!
überlassen Sie es nicht dem Zufall, ob Sie bei der Allergie-Diagnostik ins Schwarze treffen oder voll daneben! Mit zwei parallel angesetzten EUROIMMUN-Blotstreifen erfassen Sie 40 Parameter, zu Reagenzienkosten wie für zehn Einzelallergene, bei gleicher EBM-Vergütung (65 Euro = Höchstwert*).
*gültig ab 01.01.2009, laut „Deutsches Ärzteblatt" 105(40): A2122 (03. Oktober 2008)
Merkmale der EUROIMMUN Allergenprofil-Blotstreifen:
– Großes Allergenspektrum: Profile Inhalation, Nahrungsmittel, Atopie, Pädiatrie und Insektengifte.
– Geringes Probenvolumen: 200 µl Serum je 40 Allergene.
– Automatisierung (Inkubation, Auswertung) wie bei allen anderen EUROIMMUN-Blotsystemen.
– Antikörper gegen CCD (kreuzreagierende Kohlenhydrat-Epitope): Als innovatives Extra wird die CCD-Reaktivität auf jedem Allergenprofil-Blotstreifen erfasst – häufige Ursache positiver in-vitro-Reaktionen bei fehlendem klinischen Korrelat.
ANCA-Diagnostik auf einen Blick
Bei der ANCA-Diagnostik trifft man immer wieder auf Seren, bei denen der indirekte Immunfluoreszenztest (IIFT) nicht eindeutig ablesbar oder der zur Bestätigung verwendete ELISA nicht sensitiv genug ist. In derartigen Fällen erhält man diskrepante Ergebnisse, die eine schlüssige Interpretation des Gesamtbefundes nicht erlauben. Dieser unbefriedigenden Situation tritt EUROIMMUN jetzt mit mehreren Innovationen entgegen:
1.) Im Bereich der indirekten Immunfluoreszenz haben wir unser Granulozyten-Mosaik um weitere, äußerst aussagekräftige BIOCHIPs ergänzt. HEp-2 Zellen, überschichtet mit Granulozyten, erlauben die sofortige Abgrenzung von ANCA und ANA, BIOCHIPs mit PR3- bzw. MPO-Antigendots (EUROPLUS) geben zusätzliche Sicherheit bei der Interpretation des Befundes. Für die tägliche Praxis bedeutet dies eine erhebliche Zeitersparnis beim Ablesen und bei der Diagnosestellung.
2.) In der Diagnostik der Wegener’schen Granulomatose werden Autoantikörper gegen die Proteinase 3 im ELISA durch Einsatz eines neuen humanen Designer-Antigens mit bislang unerreichter Sensitivität nachgewiesen (siehe Poster). In einer klinischen Studie des ANCA-Referenzzentrums der Universität Maastricht bewies der neue EUROIMMUN Anti-PR3-hn-hr-ELISA bereits eindrucksvoll seine diagnostische Treffsicherheit im Laboralltag (Damoiseaux et al., Ann Rheum Dis, 2008 Mar 28, Epub ahead of print).
Innovationen für den Kinderarzt
1. Sichere Diagnostik der Zöliakie
2. Erfolgskontrolle der Mumps-Impfung
3. Unterscheidung frischer von vergangenen Masern-Infektionen
Beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) vom 11. bis 14. September in München möchten wir Ihnen drei Neuentwicklungen vorstellen: Zu den Themen „Zöliakie-Diagnostik“ und „Kontrolle der Anti-Mumps-Titer“ werden wir zwei wissenschaftliche Poster ausstellen. Zusätzlich präsentieren wir an unserem Informationsstand einen innovativen Ansatz zum serologischen Nachweis frischer Masernvirus-Infektionen und darüber hinaus unsere breite Palette serologischer diagnostischer Verfahren für Autoimmun-Diagnostik, Infektionsserologie und Allergologie.
Bislang wurden für die serologische Diagnostik der Zöliakie unter anderem Antikörper gegen das natürliche Voll-Längen-Gliadin bestimmt. Relevant für einen spezifischen Nachweis der Erkrankung sind aber nur die Zöliakie-spezifischen Bereiche des Gliadins, sie machen nicht mehr als 2% der Gesamtgröße aus. Die restlichen 98% des Gliadinmoleküls stellen immunologischen Ballast dar, der überwiegend nur ein Ziel für unspezifische Reaktionen abgibt, auf diesen Anteil wird bei modernen Reagenzien verzichtet. Eine Studie in Zusammenarbeit mit international renommierten Zöliakie-Experten belegt die hohe Sensitivität und Spezifität dieser Tests. Auch die Deutsche Zöliakie-Gesellschaft rät auf ihrer
Internetseite von der Verwendung konventioneller Anti-Gliadin-Tests ab und empfiehlt stattdessen Testsysteme mit den neuen spezifischen Gliadin-Peptiden, wie z. B. den EUROIMMUN-Anti-Gliadin (GAF-3X)-ELISA. Stellen Sie darum sicher, dass Ihre Proben nach dem neuesten Stand der Technik untersucht werden.
Zwei Monate nach Mumps-Impfungen findet man im Allgemeinen noch keine spezifischen Antikörper im Serum. Daraus wird oft gefolgert, dass die Mumps-Komponente einer Mehrfachimpfung versagt hat. In einer Studie mit Bochumer Kinder- und Laborärzten konnten wir zeigen, dass serologische Untersuchungen erst nach 120 Tagen sinnvoll sind, da vorher keine signifikante Antikörperreaktion zu beobachten ist. Um zuverlässige Resultate zu erhalten, verwendet man dafür Tests, die den Impf-Stamm „Jeryl Lynn“ enthalten, ggf. in Kombination mit dem Wildtyp-Stamm „ATCC VR106“ – wie z. B. den EUROIMMUN-Mumps-Pool-ELISA.
Seit Jahresbeginn wurden in Mitteleuropa mehrere Masern-Epidemien beobachtet – in einem Fall in Deutschland mit über
800 Erkrankungen. Die zunehmende Masern-Prävalenz resultiert unter anderem daraus, dass sich immer weniger Personen, z. T. aus übertriebener Angst vor Impfschäden, immunisieren lassen. Der EUROIMMUN-Anti-Masern-Aviditäts-ELISA hilft im Falle positiver Anti-Masern-IgG-Befunde, zwischen frischen und abgelaufenen Infektionen zu unterscheiden. Aviditätstests machen sich zu Nutze, dass im Laufe einer Infektion die Bindungsstärke der IgG-Antikörper (= Avidität) stetig zunimmt, da diese vom Immunsystem immer besser ihren korrespondierenden Antigenen angepasst werden (frische Infektion: niedrige Antikörper-Avidität, abgelaufene Infektion: hohe Antikörper-Avidität).
Evaluiert von internationalen Experten: EUROIMMUN-Testsysteme für die Rheuma-Serologie
Mehrere Arbeitsgruppen bei EUROIMMUN arbeiten mit großem Eifer an der Entwicklung modernster Reagenzien. Besonders am Herzen liegt uns die Diagnostik rheumatischer Erkrankungen. Einige unserer Testsysteme für die Rheuma-Serologie möchten wir im Folgenden kurz vorstellen:
Als Pionier bei der weltweiten Einführung der Anti-CCP-Diagnostik gehört EUROIMMUN zu den wenigen Unternehmen, die einen Anti-CCP-ELISA entsprechend dem Original-Patent von Walter van Venrooij et al. anbieten dürfen. Hinsichtlich der Krankheits-Spezifität wird das EUROIMMUN-Testsystem von keinem anderen der angepriesenen Tests übertroffen (
N. Bizzaro et al., 2006, 5th International Congress on Autoimmunity, Sorrent, Italien): Manche Hersteller setzen suboptimale Antigene ein, um das Patent zu umgehen. Der Anti-CCP-ELISA nimmt dagegen einen Spitzenplatz in der Diagnostik der Rheumatoiden Arthritis ein.
Ein neuer Meilenstein in der serologischen Diagnostik des Systemischen Lupus erythematodes (SLE) ist der Anti-dsDNS-NcX-ELISA. Die DNS wird jetzt über hoch gereinigte, hauchdünn aufgetragene Nukleosomen als Linkersubstanz an die Oberfläche gekoppelt, nicht mehr über Polylysin oder Protaminsulfat, die manchmal Ziele unspezifischer Reaktionen darstellen. Aufgrund der neuen Beschichtungstechnik ist der Anti-dsDNS-NcX-ELISA deutlich sensitiver als herkömmliche Anti-dsDNS-Tests: In einem großen SLE-Kollektiv (
R. Biesen et al., 2008, Lupus 17(5): 506-507) wurde für ihn bei einer Spezifität von 98% eine Sensitivität von 60,8% ermittelt (Anti-dsDNS-RIA nach Farr: 53,1%, konventioneller Anti-dsDNS-ELISA: 35,4%, C. luciliae IIFT: 27,4%).
Unter der Bezeichnung „EUROLINE“ bietet EUROIMMUN eine Anzahl verschiedener Linienblot-Systeme an, die besonders bei der Bestimmung von Antikörperprofilen großen Nutzen bringen – in Autoimmundiagnostik, Infektions-Serologie und Allergie. EUROIMMUN-Forscher haben unter Einsatz solcher EUROLINE-Profile die Krankheits-Spezifität der Antikörper gegen Ro-52 überprüft: In Kooperation mit der Charité, Berlin, und dem You-An-Hospital, Peking, konnte bestätigt werden, dass Antikörper gegen Ro-52 keine feste Krankheits-Assoziation besitzen, sondern bei einer Vielzahl verschiedener Autoimmun- und sogar Infektionserkrankungen vorkommen (
Meyer et al., 2008, Annals of the Rheumatic Diseases 67 (Suppl. II): 146). Setzen Sie daher für die Diagnostik des Sjögren-Syndroms und des SLE zum Nachweis von Anti-SS-A keine Testsysteme ein, die ein Gemisch von SS-A (60 kDa) und Ro-52 verwenden – hier sind unspezifische Reaktionen vorprogrammiert!
Anti-Borrelia-EUROLINE-RN-AT: Ein Linienblot mit rekombinanten und nativen authentischen Borrelien-Antigenen. Breites Antigen-Spektrum. Eine neue Alternative!
Bisher ist es unseres Wissens noch niemandem gelungen, das für den Nachweis einer frischen Borrelien-Infektion besonders wichtige IgM-reaktive OspC (25kDa) rekombinant in diagnostisch kompetenter Qualität herzustellen. Die Expressionssysteme sind (noch) nicht in der Lage, die Epitope des OspC in gleicher Weise hervorzubringen wie in Kultur gehaltene Borrelien. Man versucht, die fehlende Empfindlichkeit bei rekombinantem OspC dadurch zu steigern, dass man mehr Antigen aufträgt, und erkauft sich damit einen unzumutbaren Verlust an Spezifität: Jeder fünfte Blutspender reagiert im Blot positiv – mit der Folge, dass im allgemeinen bei dieser Bande „die Augen zugedrückt“ werden und man nur starke Reaktionen gelten lässt. Damit fallen aber etliche wirklich positive Reaktionen unter den Tisch, um deretwillen dieser Test doch eigentlich durchgeführt wird. Das ist für uns nicht akzeptabel.
Bei Bestätigungstests im Rahmen der Borreliose-Zweistufendiagnostik hat EUROIMMUN deshalb bisher bewusst klassische Westernblots favorisiert, die auf Borrelienkulturen basierten. Rekombinante Antigene wurden nur dann zusätzlich aufgetragen (EUROLINE-WB), wenn sie den nativen Antigenen mindestens ebenbürtig waren oder sich von Borrelienkulturen nicht exprimieren ließen (z. B. das VlsE: Borrelien bilden es nur im Organismus ihres Gastgebers, wenn sie der immunologischen Gegenreaktion ausgesetzt sind). Von unserem Anti-Borrelia-EUROLINE-WB sind viele Kunden begeistert, besonders, seit die Auswertung mit EUROLineScan automatisch erfolgt und die Reaktionen elektronisch archiviert werden können.
Inzwischen wurden weitere Borrelienantigene identifiziert (mehrere von ihnen in unseren eigenen Forschungslaboratorien), die von kultivierten Borrelien in nur unzureichender Menge produziert werden, oder Membranlipide, die in klassischen Westernblots gar nicht darstellbar sind. Darüber hinaus haben wir rekombinante Designer-Antigene völlig neu generiert – sie sind auf dem beigefügten Informationsblatt erwähnt. Dem Fortschritt trägt ein modernes Blotsystem Rechnung, der Anti-Borrelia-EUROLINE-RN-AT, bei dem rekombinante und native Antigene nebeneinander zusammengestellt sind. Mit dem neuen Produkt wollen wir auch denjenigen Anwendern entgegenkommen, die ihre Borrelienblots gerne noch visuell auswerten, jedoch Linienblots bevorzugen, weil ihnen die Identifizierung der Westernblot-Banden zu kompliziert ist. Aber auch dieses Blotsystem ist einer vollautomatischen Auswertung zugänglich, die Reaktionen werden noch in der Inkubationswanne eingescannt, die Befundung und Archivierung von 48 Blotstreifen dauert weniger als eine Minute. Durch die Verbreiterung des Antigenspektrums werden zudem mehr seltene Antikörper-Konstellationen erfasst, was zu einer Steigerung der Sensitivität beiträgt. So wurde zum Beispiel das native (spezifisch reagierende) OspC von B. afzelii um das OspC der Genospecies B. burgdorferi und B. garinii ergänzt, und bei frischen Infektionen werden 10% mehr positive IgM-Reaktionen nachgewiesen.
Über den neuen Anti-Borrelia-EUROLINE-RN-AT hinaus bietet Ihnen EUROIMMUN ein Komplettpaket für die Borrelien-Diagnostik, das keine Wünsche offen lässt. Es orientiert sich an internationalen Richtlinien zur Zweistufendiagnostik der Borreliose (DGHM; RKI, Berlin; CDC, Atlanta, USA) und zur Liquordiagnostik. Sämtliche Reagenzien sind CE-zertifiziert und es existieren umfassende Automatisierungskonzepte für alle Testsysteme – ausführliche Validierungsdaten stellen wir auf Wunsch gerne zur Verfügung. Mehr Informationen
| Test | Bestellnummer |
Suchtest | Anti-Borrelia-plus-VlsE-ELISA (IgG) | EI 2132-2 G |
Anti-Borrelia-ELISA (IgM) | EI 2132 M | |
Anti-Borrelia-IIFT-EUROPLUS | FI 2136-1 G/M | |
Bestätigungstest | Anti-Borrelia-EUROLINE-WB | DY 2131-1 G/M |
Anti-Borrelia-Westernblots (alle drei Genospezies) | DY 2131/2/4 G/M | |
Anti-Borrelia-EUROLINE-RN-AT (Neu !) | DN 2131 G/M | |
Liquordiagnostik | Anti-Borrelia-plus-VlsE-ELISA (IgG) für Liquor* | EI 2132-L G |
Anti-Borrelia-ELISA (IgM) für Liquor* | EI 2132-L M |
* inklusive gebrauchsfertiger, farbcodierter Kontrollen zur Überprüfung der Inkubationen/Berechnungen
Autoimmunhepatitis-Diagnostik mit der Zell-Linie VSM47: Eine neue Möglichkeit zur sicheren Bestimmung von Anti-F-Actin-Antikörpern
Bei der Autoimmunhepatitis (AIH) handelt es sich um eine immunvermittelte chronische Entzündung der Leber. Zur Absicherung der Diagnose und zum Ausschluss einer kombinierten Lebererkrankung (Overlap-Syndrom) ist eine Abgrenzung der AIH gegenüber einer Alkohol- oder Medikamenten-induzierten Zirrhose und anderen chronischen Entzündungen der Leber unumgänglich.
Die Bestimmung von Antikörpern gegen F-Actin ist von besonderer Bedeutung für die Diagnose der Autoimmunhepatitis. Im Gegensatz zu anderen ASMA sind Antikörper gegen F-Actin ein sehr spezifischer Marker für eine AIH Typ I. Sie können weder durch ELISA noch durch Westernblot bestimmt werden, da sie gegen Konformationsepitope gerichtet sind, die nur in Gefrierschnitten erhalten bleiben. Da keine geeigneten monospezifischen Tests zur Verfügung stehen, ist die eindeutige Bestimmung in der IIFT hier so wichtig.
Aus diesem Grunde hat EUROIMMUN die Zell-Linie VSM47 (vascular smooth muscle) entwickelt. Mit dieser neuen Zell-Linie lassen sich mikrofilamentöse (MF) Fluoreszenzmuster einfach und eindeutig von Non-MF-Mustern unterscheiden. Die Verwendung der Zell-Linie VSM47 erleichtert und sichert so die Diagnose und stellt damit einen neuen Standard in der Diagnostik der AIH dar.
Siehe auch:
Villalta et al., Autoimmunity 2008
SLE-Diagnostik mit dem Anti-dsDNS-NcX-ELISA: Höchste Spezifität, sensitiver als der Farr-Test
Stellungnahme zum INSTAND-Ringversuch RV251 Autoimmunerkrankungen I, März 2008: „Anti-ds-DNA“: Probe 22 nicht „negativ“!
Antikörper gegen Doppelstrang-DNS (dsDNS) stehen im Mittelpunkt der serologischen Diagnose des systemischen Lupus erythematodes (SLE), man findet sie bei 60% bis 90% der Patienten, je nach Aktivität der Erkrankung. Antikörper gegen Nukleosomen stellen ebenfalls exklusive Marker des SLE dar – vorausgesetzt, sie werden mit einem perfekten Testsystem untersucht, dessen Zielantigen frei von Histon H1, Scl-70 und anderen Nicht-Histon-Proteinen sein muss.
Unter Anwendung eines innovativen biochemischen Ansatzes haben Forscher der EUROIMMUN AG ein neues Testsystem geschaffen, das die diagnostischen Qualitätskriterien aller konventionellen Anti-dsDNS-ELISA weit übertrifft (Anti-dsDNS-NcX-ELISA). Das Geheimnis der Innovation besteht in der Verwendung hochgereinigter Nukleosomen als neuer Linkersubstanz. Da Nukleosomen ein hohes Adhäsionsvermögen besitzen, eignen sie sich bereits in niedrigster Konzentration dazu, isolierte dsDNS an die Oberfläche der Mikrotitergefäße zu koppeln. Poly-L-Lysin und Protaminsulfat haben ausgedient, viele falsch positive Reaktionen werden vermieden, die Spezifität des ELISA erreicht Werte wie der indirekte Immunfluoreszenztest mit Crithidia luciliae! In einer klinischen Vergleichsstudie an 378 Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen (davon 209 mit SLE) zeigte der Anti-dsDNS-NcX-ELISA eindeutig seine Überlegenheit gegenüber dem Anti-dsDNS-RIA (Farr-Test), mit einer um 8% höheren Sensitivität.
Der Anti-dsDNS-NcX-ELISA wird manuell oder vollautomatisch (EUROIMMUN Analyzer I) abgearbeitet. Farr-Test und indirekte Immunfluoreszenz (Substrat Crithidia luciliae) behalten als weitere kompetente Testsysteme ihre Bedeutung bei der Klärung diskrepanter serologischer und klinischer Befunde.
Infektionen in der Schwangerschaft: Neue Entscheidungshilfen aus dem serologischen Labor
Der Nachweis Erreger-spezifischer IgM-Antikörper im Patientenserum gilt allgemein als Bestätigung für das Vorliegen einer frischen Infektion. Allerdings sind IgM-Antikörper im Laufe einer Infektionskrankheit nur vorübergehend nachweisbar und man erfasst mit ihnen nur einen Teil der frischen Infektionen. Und in anderen Fällen persisiert das IgM über Monate oder Jahre nach überstandener Erkrankung. Ein modernes medizinisch-diagnostisches Laboratorium ist heute in der Lage, auch dann eine aktuelle Infektion serologisch zu erkennen, wenn das IgM nicht weiterhilft – durch die Bestimmung der Avidität des spezifischen IgG: Einem bisher unbekannten Infektionserreger setzt der Organismus zunächst nur Antikörper mit einer schwachen Affinität entgegen. Im Krankheitsverlauf bilden sich dem Erreger immer exakter angepasste B-Lymphozyten, dementsprechend nimmt die anfangs niedrige Avidität des spezifischen IgG um mehrere Potenzen zu. Lassen sich zum Zeitpunkt der Untersuchung also bereits hoch-avide IgG-Antikörper nachweisen, kann man davon ausgehen, dass die Ansteckung länger zurückliegt. Der Befund eines niedrig-aviden IgG hingegen belegt das Vorliegen einer frischen Infektion.
Höchste Sicherheit in der Schwangerenbetreuung: Nachweis von IgM-Antikörpern gegen Varizella-Zoster-Virus mit hochgereinigten Virusproteinen anstelle von Zell-Lysaten
Ein Kennzeichen des Varizella-Zoster-Virus (VZV) ist seine besonders hohe Kontagiosität. Im Rahmen einer primären VZV-Infektion während der Schwangerschaft stellen dabei das kongenitale Varizellensyndrom sowie die neonatale Varizelleninfektion seltene, jedoch äußerst schwerwiegende Komplikationen dar. Bei mütterlichem Varizellenkontakt ist es daher in besonderem Maße erforderlich, einen eindeutigen serologischen Befund zu erheben. Herkömmliche ELISA-Systeme zum Antikörpernachweis gegen das Varizella-Zoster-Virus setzen als Zielstruktur Lysate von VZV-infizierten Zellen ein. Zwangsläufig werden mit solchen Reagenzien auch Reaktionen gegen nicht virale Antigene erfasst, die zu unspezifischen, bzw. nicht eindeutig interpretierbaren Ergebnissen führen.
Wissenschaftler der EUROIMMUN haben nun ein ELISA-Testsystem zum Nachweis von VZV-Antikörpern der Klasse IgM entwickelt, das als Testsubstrat die viralen Hauptzielantigene in Form hochgereinigter Glyko-proteine verwendet. Bei gleichbleibender Sensitivität werden falsch-positive Ergebnisse dadurch auf ein Minimum reduziert. In einer klinischen Studie stellte der neue Anti-VZV-Glykoprotein-ELISA (Bestell-Nr.: EI 2650-9601-2 M) seine unübertroffene Spezifität gerade im Kollektiv der schwangeren Frauen unter Beweis.
Die Durchführungszeit des neuen Anti-VZV-ELISA beträgt nur 75 Minuten, was der kurzen Inkubationszeit aller EUROIMMUN-ELISA für die Infektions-Serologie entspricht. Bei einem umfangreichen Probenaufkommen empfehlen wir Ihnen, den ELISA-Automaten „EUROIMMUN Analyzer I“ einzusetzen, mit dem die gesamte EUROIMMUN-Produktpalette für die Bereiche Infektions-Serologie, Autoimmundiagnostik und Allergie mühelos abgearbeitet werden kann.
EUROLineScan zur automatischen Auswertung Blot-basierter Tests

- EUROBlotCamera EUROBlotScanner
- Automatische Auswertung membranbasierter Testsysteme
- Für alle EUROIMMUN-Blotsysteme: EUROLINE, EUROLINE-WB, Westernblot.
- Für alle Sparten: Autoimmun-Diagnostik, Infektions-Serologie und Allergologie.
- EUROBlotCamera: Digitalisierung der Streifen noch in der Inkubationswanne.
- EUROBlotScanner: Digitalisierung der Streifen durch Flachbettscanner.
- Vollautomatische Identifizierung, Quantifizierung und Registrierung der Banden.
- Möglichkeiten der Befundergänzung durch das Fachpersonal (obligatorische Protokollierung der Modifikationen).
- Kompletter Befund innerhalb weniger Minuten nach Ende der Inkubation.
- Vollautomatische Verwaltung und Dokumentation der vielen Einzeldaten.
- Elektronische Archivierung aller Bilder und Daten (erübrigt das Aufheben der potentiell infektiösen Blotstreifen).
EUROBlotMaster zur automatischen Inkubation
- Standardisierung von Immunblotstreifen – bessere Präzision und Reproduzierbarkeit
- Automatisierung aller EUROIMMUN Immunblotstreifen (EUROLINE, EUROLINE-WB, Westernblot)
- Über 65 validierte Parameter verfügbar (16 Autoantikörper-, 28 Infektions- und 21 Allergieparameter)
- Bis zu 30 Streifen pro Testlauf
- Leichte Bedienbarkeit
- Kombinationsmöglichkeit verschiedener Konjugate/Teste in einem Lauf
- „Walk-Away“-Funktion – nach dem Beladen arbeitet das Gerät
vollautomatisch - Kombinationsmöglichkeit mit modernen Auswertesystemen (EUROBlotCamera, EUROLineScan)
Anti-Gliadin (GAF-3X)-ELISA – ein neuer Meilenstein in der serologischen Diagnostik der Zöliakie
Kürzlich ist es gelungen, Bereiche des Gliadins zu identifizieren, gegen die nur von Zöliakie-Patienten, nicht aber von gesunden Menschen Antikörper gebildet werden. Mit Hilfe molekularbiologischer Methoden wurden diese Bereiche fusioniert (Institut für experimentelle Immunologie, Lübeck) und bilden als rekombinantes „Gliadin-analoges Fusionspeptid“ (GAF) die Grundlage des innovativen Anti-Gliadin (GAF-3X)-ELISA.
| ELISA | Sensitivität | Spezifität | Sensitivität bei 95% Spezifität |
IgA | Anti-Gliadin (nativ) | 69% | 86% | 62% |
Anti-Gliadin (GAF-3X) | 83% | 96% | 85% | |
Anti-Gewebs-transglutaminase | 97% | 98% | 96% | |
IgG | Anti-Gliadin (nativ) | 91% | 87% | 33% |
Anti-Gliadin (GAF-3X) | 85% | 98% | 94% | |
Anti-Gewebs-transglutaminase | 32% | 100% | 64% |
In einer Multicenter-Studie wurde dieser hoch-spezifische Test evaluiert – in Kooperation mit namhaften Experten im In- und Ausland. Insgesamt wurden dabei mehr als 900 Seren untersucht: Patienten mit bioptisch gesicherter Zöliakie (n = 139), Patienten ohne Zöliakie (bioptisch gesichert; n = 145) und Patienten mit rheumatischen Erkrankungen (n = 626). In diesem Patientenkollektiv weist der neue Anti-Gliadin (GAF-3X)-ELISA eine deutlich höhere Sensitivität auf als herkömmliche Anti-Gliadin-ELISA (berechnet für eine Spezifität von 95%).
Für die optimale Zöliakie-Diagnostik sollten Sie in Verdachtsfällen parallel Antikörper gegen Gewebs-transglutaminase (IgA) und gegen Gliadin (GAF-3X) (IgG) untersuchen – dies bietet Ihnen drei wesentliche Vorteile:
- positive Anti-Gewebstransglutaminase-IgA-Befunde werden mit einem weiteren hochspezifischen Testsystem bestätigt
- die serologische Trefferquote wird erhöht, da einige Patienten keine Antikörper gegen tTG aufweisen
- Zöliakie-spezifische Antikörper der Klasse IgG werden mit dem Anti-Gliadin (GAF-3X)-ELISA zuverlässiger erfasst als mit dem Anti-Gewebstransglutaminase-ELISA (Sensitivität: Anti-Gliadin (GAF-3X)-ELISA (IgG): 85%, Anti-Gewebstransglutaminase-ELISA (IgG): 32%).
Die Bestimmung von Antikörpern mit herkömmlichen Anti-Gliadin-Tests hingegen entspricht nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik.
Neuer Standard in der Diagnostik der Wegener’schen Granulomatose: Der Anti-PR3-hn-hr-ELISA von EUROIMMUN
Vor vier Jahren hat EUROIMMUN mit dem Anti-PR3-Capture-ELISA das bisher kompetenteste Testsystem für die serologische Diagnostik der Wegener’schen Granulomatose auf den Markt gebracht. Einer Forschergruppe des Instituts für experimentelle Immunologie (eine Einrichtung der EUROIMMUN AG) ist es inzwischen gelungen, PR3 in einer humanen Zell-Linie im Produktionsmaßstab rekombinant zu synthetisieren, in der es speziesgetreu und posttranslational authentisch modifiziert wird, im Gegensatz zu den üblicherweise verwendeten heterologen Expressionssystemen, wie Insektenzellen oder E. coli. Bei dem rekombinanten PR3 ist das proteolytisch aktive Zentrum durch Austausch einer Aminosäure künstlich ausgeschaltet, dadurch wird das Protein stabiler, ohne Antigenkompetenz zu verlieren, und lässt sich in größeren Mengen darstellen.
EUROIMMUN hat darauf aufbauend ein neues Testsystem zum Nachweis der Antikörper gegen PR3 geschaffen, den Anti-PR3-hn-hr-ELISA. Es enthält als Testsubstrat ein Gemisch aus humaner nativer (hn) und human exprimierter rekombinanter (hr) Proteinase 3 und verfügt dadurch über ein an Vollständigkeit nicht zu überbietendes Antigenspektrum. In einer gemeinsamen Studie mit dem ANCA-Referenz-Zentrum der Universität Maastricht (Prof. Cohen-Tervaert) hat sich die Kombination als ideales Antigensubstrat für die Diagnostik der Antikörper gegen PR3 erwiesen - sogar der bewährte Capture-ELISA wurde deutlich übertroffen: In Bezug auf die indirekte Immunfluoreszenz zeigten nun 94% der cANCA-reaktiven Seren eine positive Reaktion (konventioneller Anti-PR3-ELISA: 78%, Anti-PR3-Capture-ELISA: 88%).
Siehe auch:
Damoiseaux et al., Ann Rheum Dis 2008
EUROIMMUN Analyzer I: Der neue ELISA-Automat für Mikrotiterplatten
Automatisierung aller EUROIMMUN-ELISA (über 900 validierte Parameter: 60 Autoantikörper-, 100 Infektions- und 740 Allergie-Parameter). 7 Mikrotiterplatten zu Beginn ladbar, außergewöhnlich kurze Beladezeit. Hoher Bedienkomfort durch Barcode-Identifizierung. Nachladefunktion für Patientenproben, Mikrotiterplatten, Reagenzien und Einwegspitzen. „Walk-away function“ – nach dem Beladen arbeitet das Gerät vollautomatisch, bis zum Abschluß der Analysen. Geräteeigener, vom externen EDV-System unabhängiger Prozessor garantiert Absturzsicherheit. Bidirektionale Online-Anbindung an das Labor-EDV-System. Mehr Informationen
Kompetente Autoimmundiagnostik aus einer Hand: Radioimmunoassays von EUROIMMUN
Zur Komplettierung des diagnostischen Spektrums hat EUROIMMUN die Produktpalette auf dem Gebiet der nuklearmedizinischen Diagnostik um leistungsstarke Radioimmunoassays für folgende Indikationsgebiete erweitert:
- Schilddrüsenerkrankungen: Autoantikörper gegen Thyreoperoxidase (TPO), Thyreoglobulin (TG), TSH-Rezeptor (TRAk); Antigen: Thyreoglobulin (TG); Hormonbestimmungen: freies Trijodthyronin (FT3), freies Thyroxin (FT4), Thyreotropin (TSH), Calcitonin
- Diabetes mellitus: Autoantikörper gegen Glutamat-Decarboxylase (GAD), Tyrosin-Phosphatase (IA2), Insulin (IAA)
- Myasthenie-Syndrome: Autoantikörper gegen Acetylcholinrezeptoren (ACHR), P/Q-Calciumkanäle (VGCC)
- Lupus erythematodes disseminatus: Autoantikörper gegen Doppelstrang-DNS (dsDNS).
EUROStar II: Das neue Mikroskop für die Immunfluoreszenz. Jetzt mit 50.000 Betriebsstunden.
Es ist genau auf die Bedürfnisse der IIFT zugeschnitten. Die aufwendige konventionelle Beleuchtungs-Einrichtung wurde durch das verblüffend einfache LED-System EUROStar-Bluelight ersetzt. Jetzt mit konstanter Lichtstärke dank elektronischer Regelung. Mehr Informationen
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