Autoantikörper gegen Inselzellantigene
Indirekter Immunfluoreszenztest: Primatenpankreas

- Primatenpankreas: Antikörper gegen Inselzellen.
- Nachweis von Antikörpern gegen Inselzellen.
- Indikation: Abgrenzung der Spätmanifestation eines Typ-1-Diabetes (latenter autoimmuner Diabetes im Erwachsenenalter, LADA) von einem Typ-2-Diabetes.
- Für den gezielten Nachweis der Autoantikörper gegen Inselzellen ist für das Patientenserum eine verlängerte Inkubationszeit von 18 Stunden einzuhalten. Eine Verkürzung der Inkubationsdauer auf 2 Stunden ist – bei verminderter Sensitivität des Antikörpernachweises – möglich.
- Standardisierte Kontrolle mit JDF-Einheiten erhältlich (Best.-Nr. CA 1021-0101-1).
- Durch indirekte Immunfluoreszenz lassen sich Autoantikörper gegen Pankreasinseln (ICA) bei 80% der Patienten mit frischem Typ-I-Diabetes darstellen. Zwei Zielantigene der ICA wurden bisher identifiziert – die Enzyme Glutamatdecarboxylase (GAD) und Tyrosin-Phosphatase (IA2).
- Dieser BIOCHIP kann durch weitere Substrate ergänzt werden, z. B. Primatenkleinhirn zum Nachweis der Autoantikörper gegen GAD.
- Durch Verwendung von kleinen BIOCHIPs (1 x 1 mm) läßt sich die mikroskopische Auswertung deutlich erleichtern. Die BIOCHIPs erscheinen nahezu vollständing im Blickfeld und vereinfachen das Auffinden von Inselzellen, was besonders bei negativen Proben zeitintensives Suchen unnötig macht.
Mikrotiter-ELISA: Anti-GAD, Anti-IA2, Anti-GAD/IA2 Pool

- Inkubierter ELISA Anti-GAD.
- Monospezifischer Nachweis von Antikörpern gegen Glutamat-Decarboxylase (GAD), Tyrosin-Phosphatase (IA2) bzw. bispezifischer Nachweis beider Antikörper in einem Reagenzgefäß.
- Indikationen: Frühdiagnose eines Diabetes mellitus Typ 1, Prädiktion bei Verwandten ersten Grades, Prognose des klinischen Verlaufs eines Typ-1-Diabetes zur Vorhersage einer Insulinpflicht, Differentialdiagnose beim Schwangerschaftsdiabetes, Abgrenzung der Spätmanifestation eines Typ-1-Diabetes (latenter autoimmuner Diabetes im Erwachsenenalter, LADA) von einem Typ-2-Diabetes.
- Verwendung unverdünnter Proben. Ähnliche Inkubationsbedingungen und -zeiten. Manuelle oder automatisierte Durchführung.
- Mehrpunkt-Kalibrierung. Die Quantifizierung erfolgt nach einer internationalen Referenzpräparation (NIBSC 97/550).
- GAD und IA2: humane, rekombinante Antigene.
| Antigen |
| Bestell-Nr. |
Glutamat-Decarboxylase (GAD) |
| EA 1022-9601 G | |
Tyrosin-Phosphatase (IA2) |
| EA 1023-9601 G | |
GAD/IA2 Pool |
| EA 1022-9601-1 G |
RIA: Anti-GAD, Anti-IA2, Anti-Insulin

- RIA Anti-IA2.
- Monospezifischer Nachweis von Antikörpern gegen Glutamat-Decarboxylase (GAD), Tyrosin-Phosphatase (IA2) und Insulin.
- Indikationen: Frühdiagnose eines Diabetes mellitus Typ 1, Prädiktion bei Verwandten ersten Grades, Prognose des klinischen Verlaufs eines Typ-1-Diabetes zur Vorhersage einer Insulinpflichtigkeit, Differentialdiagnose beim Schwangerschaftsdiabetes, Abgrenzung der Spätmanifestation eines Typ-1-Diabetes (latenter autoimmuner Diabetes im Erwachsenenalter, LADA) von einem Typ-2-Diabetes.
- Verwendung unverdünnter Proben. Ähnliche Inkubationsbedingungen und -zeiten. Manuelle oder automatisierte Durchführung.
- Testsatzformate für 50 oder 100 Bestimmungen.
- GAD und IA2: humane, rekombinante, 125I-markierte Antigene, Insulin: humanes, synthetisches, 125I-markiertes Antigen.
| Antigen |
| Bestell-Nr. |
Glutamat-Decarboxylase (GAD) | RA 1022-#### | ||
Tyrosin-Phosphatase (IA2) | RA 1023-#### | ||
Insulin | RA 1024-#### |

